Konzipierung eines Wegenetzes für den Bayrischen Bahnhof, Leipzig

Auf dem Areal des ehemaligen Bayerischen Bahnhofs soll mittel- bis langfristig ein qualitätsvolles und modernes Stadtquartier entstehen. Das Gebiet liegt südöstlich der Leipziger Altstadt und südlich des Bayerischen Platzes. Seit dem Jahr 2011 gibt es Pläne auf dieser Freifläche das Stadtgebiet baulich zu verdichten. Das Büro StadtLabor durfte den Prozess des Bayerischen Bahnhofs schon im Jahr 2012 im Zuge einer Bürgerbeteiligung begleiten und mitwirken. 2019 wurde Stadtlabor erneut beauftragt die Bürgerbeteiligung zur Vorstellung der aktuellen Planung zu gestalten.

2021 sind die Planungen weiter vorangeschritten. Das neue Wohnquartier soll als autoreduziertes Quartier mit umweltverträglichen und innovativen Mobilitätsformen realisiert werden. Das Herz des Viertels wird ein Stadtteilpark bilden. Nun ist es die Aufgabe von StadtLabor, in Zusammenarbeit mit dem Büro Station C23, die Anschlüsse der aus dem Stadtteilpark führenden Geh- und Radverbindungen an alle angrenzenden Quartiere zu untersuchen und ein funktionierendes Rad- und Fußwegenetz zu planen. Dabei sollen auch die Anbindungen der Wege für Fuß- und Radverkehr an das vorhandene Straßennetz in/aus Richtung Innenstadt miteinbezogen werden. Insgesamt liegt ein besonderer Fokus auf dem Anschluss des nördlichen Parkeingangs. Die Wegevernetzungen des Parks sollen zudem nicht durch den zukünftigen Radverkehr, der im Rahmen der geplanten Aktivachse Süd vom Bayerischen Bahnhof bis zum Markkleeberger See verläuft, belastet werden.

Auftraggeber: Stadt Leipzig – Stadtplanungsamt

Bearbeitung: seit 2021

Kooperation: Station C23