Fortführung der Kohle|Dampf|Licht – Radroute

Mit der Flutung und Neugestaltung der Tagebaufolgelandschaft nördlich und südlich von Leipzig bekommt die Region mit dem Leipziger Neuseenland ein vollkommen neues Erscheinungsbild, welches reich an Zeugnissen der stark industriell geprägten Vergangenheit ist. Auch die Region um Delitzsch, Bitterfeld-Wolfen und Lutherstadt Wittenberg hat eine derartige Geschichte. Daran erinnern noch heute zahlreiche Orte und Objekte. Mit der Schaffung der Kohle|Dampf|Licht-Radroute wurden diese beiden ehemaligen Industrieregionen für Radfahrer direkt miteinander verbunden. Die mittlerweile durchgehend beschilderte Route verknüpft so die zahlreichen touristisch interessanten Orte und Ziele beider Regionen miteinander, welche alle im engen Zusammenhang mit der Vergangenheit als Bergbau-, Energie- und Industriestandorte stehen. Die Route endet bzw. beginnt bisher in Markkleeberg. Viele ebenfalls interessante Orte und Sehenswürdigkeiten im südlichen Teil des Leipziger Neuseenlandes mit Bezug zur industriellen Vergangenheit der Region bleiben so jedoch für Radfahrer auf dieser Route unerschlossen. Durch die Fortführung der Kohle|Dampf|Licht-Radroute, vom Nordufer des Cospudener Sees in Markkleeberg bis hin zum Bahnhof in Altenburg, konnte dieser Teil der Region ebenfalls erschlossen werden. Nach der Konzeption der Route erfolgte durch unser Büro auch die Prüfung auf StVO-Konformität sowie die Planung der Radwegweisung.

Auftraggeber: Tourismusverein Leipziger Neuseenland e.V.
Bearbeitung: 2016-2019