Verkehrsrechtliche Voruntersuchung der Otto-Riedel-Straße in Oelsnitz

Die Otto-Riedel-Straße befindet sich am nordwestlichen Stadtrand von Oelsnitz/Vogtl. Das zugehörige Wohngebiet mit bis zu sechsgeschossigen Plattenbauten wurde im Jahr 1987 errichtet. Die topografisch bewegte Landschaft des Vogtlands prägt auch das Stadtgebiet von Oelsnitz. Das Wohngebiet wird überwiegend von älteren und mobilitätseingeschränkten Menschen bewohnt, deren spezifische Bedürfnisse bei der künftigen Entwicklung des Quartiers berücksichtigt werden müssen. Darüber hinaus befinden sich im Umfeld mehrere soziale Einrichtungen, darunter eine Kindertagesstätte, eine Grundschule sowie die Volkssolidarität mit Tagespflege und Angeboten des altersgerechten Wohnens. In der aktuellen EFRE-Förderperiode ist das Areal als Umstrukturierungsgebiet „Vom Rand in die Mitte“ aufgenommen worden.

Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Stadt Oelsnitz/Vogtl., die Otto-Riedel-Straße grundhaft auszubauen. Ziel der Voruntersuchung war es, verschiedene Varianten zur künftigen Gestaltung des Straßenraums gegenüberzustellen und zu bewerten. Ein besonderer Fokus lag auf der Verbesserung der Bedingungen für den Fußverkehr entlang der stark frequentierten Otto-Riedel-Straße. Hintergrund hierfür sind teilweise fehlende Fußverkehrsanlagen und die Tatsache, dass die Flurstücke, auf denen sich in der Otto-Riedel-Straße Verkehrsflächen befinden, nicht flächendeckend im öffentlichen Eigentum liegen. Hierzu wurden unterschiedliche verkehrsplanerische und gestalterische Ansätze untersucht, die zur Ausbildung eines eigenständigen Straßencharakters beitragen und diesen erlebbar machen sollen.

Die Konzeption berücksichtigte zukunftsorientierte Maßnahmenansätze im Hinblick auf Barrierefreiheit, Grün- und Aufenthaltsqualitäten, Beleuchtung, Straßenmobiliar sowie die städtebauliche Zonierung und Erschließung.

Auftraggeber: Stadt Olesnitz/Vogtl.

Bearbeitung: 2025