Konzept für die (Um-)Nutzung von Verkehrsflächen in der Innenstadt von Potsdam

In der Innenstadt von Potsdam sollen der Kfz-Verkehr reduziert und Verkehrsflächen umgenutzt werden, um Herausforderungen des Klimawandels und der Flächengerechtigkeit für alle Verkehrsteilnehmenden sowie Ansprüchen an ein attraktives Stadtbild zu begegnen. Aufgrund von Beschlüssen der Stadtverordneten zur „Verringerung des ruhenden Verkehrs” und der „Steigerung der Nutzungsqualität im öffentlichen Raum” sollen in dem Konzept Wege aufgezeigt werden, wie der ruhende Kfz-Verkehr im öffentlichen Straßenraum in der 2. barocken Stadterweiterung reduziert werden kann. Der so gewonnene Raum soll zu einer Aufwertung im Spektrum von Geschäftsleben über Gastronomie und Aufenthaltsqualität bis hin zum Fuß- und Radverkehr beitragen. Zudem sollen die Konzeptansätze dem besonderen Anspruch des denkmalgeschützten Straßenraums gerecht werden.

Die Öffentlichkeit wird aktiv in die Ideenfindung und Entwicklung des Umnutzungskonzeptes einbezogen. Das Konzept bildet die Grundlage für vertiefende Detailplanungen sowie weitere Abstimmungen mit Politik und Verwaltung.

Auftraggeber: Landeshauptstadt Potsdam – Bereich Stadterneuerung
Bearbeitung: seit 2021